Die Rückkehr der Tiere

Deutschlandradio, Sendung Weltzeit, 13.10.2014 · Tierschutz oder Tourismus? Im Frühjahr ist im rumänischen Tarcu-Gebirge eine Herde Wisente ausgewildert worden. Die Bewohner der umliegenden Dörfer freut es: Sie hoffen, dass mit den Tieren auch die Touristen kommen.

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Europäische Bisons im Tarcu Gebirge, Rumänien. Foto: Adrian Grancea

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Europas neue Wildnis

Wildpferde im Reservat Faia Brava, Portugal. Foto: Annett Bourquin

Bayerischer Rundfunk, Radioreisen 10.1.2016 · Retour a la nature – weniger Kultur-, mehr Urlandschaft, das ist das Ziel der Initiative “Rewilding Europe”. Mein Beitrag über Europas neuer Wilder Westen,  im spanisch-portugiesischen Grenzgebiet.

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Reif für die Wildnis

Chrismon plus, Januar 2014 · Wilde Büffel in den Karpaten, Wölfe in Berlin. Der schwedische Umweltaktivist Staffan Widstrand freut sich über mehr Natur in Europa. Seine Stiftung will eine Million Hektar Land verwildern lassen. Widstrand ist überzeugt, eine neue Ära des Umweltschutzes sei bereits angebrochen.

Herr Widstrand, Sie haben Europas wildeste Ecken bereist und fotografiert. Wie ist unser Kontinent?
Unglaublich vielfältig und zugleich unbekannt. Wo verbringen die meisten ihren Urlaub? An einem Sandstrand, auf einer Ski­piste oder in einer Stadt. Kennen Sie die ­Rhodopen, waren Sie in den Karpaten, im Donaudelta? Wir kennen den Yellow­stone-Park oder die Serengeti besser als Europa.

Sie wollen uns Europas ursprüngliches Gesicht zeigen. Warum?
Der Mensch hat Sehnsucht nach Wildnis. Wir in Schweden bekommen jedes Jahr Besuch von Holländern und Deutschen. Die wollen Flüsse sehen, die sich ihren eigenen Weg durch die Landschaft suchen. Wenn alles geplant und kontrolliert ist, wird das Leben langweilig. Wildnis ist Drama, Überraschung, Unterschied, Freiheit. Die Rewilding-Bewegung startete übrigens in Holland, einem der bestgeordneten Länder Europas. Jeder Baum ist dort gepflanzt, überall waren Landschaftsarchitekten und Bauern am Werk. Doch den Menschen fehlte etwas. Heute ist das anders, auch dort. Vogelschwärme kommen und ­brüten wieder, wo es lange keine mehr gab. Der Biber ist zurück und sogar der erste Wolf hat sich blicken lassen. Ein Wolf in Holland! Vor zwanzig Jahren wäre das undenkbar gewesen.

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Burgos: Ticket zum Paläolithikum

In Nordspanien soll die Altsteinzeit erlebbar werden – durch die Ansiedelung urtümlicher Grasfresser

Rückzüchtungen des ausgestorbenen Konik-Pferdes auf einer Weide bei Burgos

Der Standard, 19.8.2013 · Die Legende vom Wilden Westen wollen drei Spanier neu beleben. Nicht in den USA, sondern in Europa. Dafür haben sie rund um den dritten westlichen Breitengrad Przewalski- und Konik-Pferde eingeführt. Seit ein paar Wochen grasen zwei kleine Herden auf einer nordspanischen Hochebene, bald sollen Auerochsen und Wisents, die europäischen Bisons, dazukommen. Das Projekt nennt sich “Lebendige Altsteinzeit”. “Wir wollen jene Fauna wiederherstellen, die der Atapuerca-Mensch gejagt hat”, sagt Umweltschützer Benigno Varillas, “denn die Besucher sollen die Tiere nicht nur als Fossilien, sondern auch in freier Wildbahn sehen.”

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