Barcelona erfindet sich neu

Deutschlandradio Kultur, 9.12.2015 · Barcelona wird der eigene Erfolg zur Last. Die Zahl der Touristen hat sich in den letzten 20 Jahren verdreifacht, den Bewohnern ist das zu viel. Nun sucht die Stadt Alternativen zum Massentourismus und besinnt sich ihrer Geschichte als Industrie- und Designmetropole.

David Torrents’ interaktive Installation auf der Plaça Glòries. Dahinter das Designmuseum, ganz hinten die Torre Agbar. Foto: Disseny Hub Barcelona.

 

“La Barceloneta gefällt mir gut, die Veränderung des Viertels. In den Zeitungen liest man zwar viel Negatives, aber der Übergang ist gelungen, vom rein touristischen Stadtteil zu einem Ort mit guten Restaurants, neuen Geschäften, viel Design. Der Umbau des Historischen Museums und des Hafens, das ist ein Weg in die Zukunft.”

“Die Stadt hat es geschafft, die Identität der einzelnen Viertel zu erhalten. Deswegen macht es Spaß, in Barcelona zu leben. Meine Lieblingsgegend ist Sant Andreu, hier haben wir auch das Studio. Die Gegend hat ihr Gesicht erhalten können. Sie sieht noch immer aus wie ein altes Viertel. Aber es gibt neue architektonische Einsprengsel, Innovationen, die Sant Andreu sehr interessant machen. Das alles schafft Lebensqualität.”

Barcelona lebendige Stadt am Mittelmeer, Spaniens Wirtschaftsmotor, wichtiger Industriestandort des Landes. Mehr als vier Millionen Menschen leben in ihrem Großraum.

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Mehr als Olé und bunte Rüschen

Deutschlandradio, 30.12.2014 · Andalusien sei die Mutter, Madrid die Hebamme, die Ausgeburt ist der Flamenco – ein 200 Jahre alter Tanz. Entstanden ist der Flamenco in den Armenhütten Andalusiens, galt als “unmodern”, erlebt aber inzwischen in Madrid eine Renaissance.

Die Tänzerin Blanca del Rey beim Festival Suma Flamenca. Foto: www.madrid.org/sumaflamenca
Die Tänzerin Blanca del Rey beim Festival Suma Flamenca. Foto: www.madrid.org/sumaflamenca

http://www.deutschlandradiokultur.de/flamenco-mehr-als-ole-und-bunte-rueschen.979.de.html?dram:article_id=307464

Balearische Sturmtaucher fressen sich wieder satt

Die Insel Dragonera gehört zu einem der 39 neuen Schutzgebiete, die Spanien am Küstenraum eingerichtet hat. Damit kommen die Iberer den Anforderungen der EU-Vogelschutzrichtlinie nach. Probleme könnte es aber mit den schon genehmigten Erdölbohrungen in den Schutzgebieten geben.

Deutschlandradio, 24.12.2014 · Es ist vier Uhr morgens. Der spanisch-schottische Biologe Miguel McMinnist auf dem Weg zur Steilküste. Seit 20 Jahren erforscht er auf der Insel Dragonera, das Verhalten der Balearischen Sturmtaucher. McMinn hat seine Stirnlampe auf Rot gestellt. Er will die Vögel nicht erschrecken. In der Dunkelheit der Neumondnacht fühlen sie sich sicher. Jetzt kommen sie mit vollem Bauch vom Meer zurück, um ihre Küken zu füttern.

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Die Rückkehr der Tiere

Deutschlandradio, Sendung Weltzeit, 13.10.2014 · Tierschutz oder Tourismus? Im Frühjahr ist im rumänischen Tarcu-Gebirge eine Herde Wisente ausgewildert worden. Die Bewohner der umliegenden Dörfer freut es: Sie hoffen, dass mit den Tieren auch die Touristen kommen.

http://www.rewildingeurope.com/wp-content/uploads/2014/07/DSC_1086-690x458.jpg
Europäische Bisons im Tarcu Gebirge, Rumänien. Foto: Adrian Grancea

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